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Aktuelle Erkenntnisse und Empfehlungen zu Kontraindikationen

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Die Einleitung von mechanischen Vibrationen durch die Power Plate löst eine Vielzahl von Reaktionen und Anpassungen auf verschiedenen Ebenen im Körper aus. Neben der Wirkung auf das Nervensystem, die Muskulatur sowie das Bindegewebe können zudem Effekte auf das Kreislauf- und Hormonsystem beobachtet werden. Es gibt Erkrankungen bzw. Beschwerdebilder, bei denen die Benutzung der Power Plate nicht (absolute Kontraindikationen) oder nur unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen (relative Kontraindikationen) empfohlen wird. Da der wissenschaftliche Erkenntnisstand ständig im Fluss ist, kann es zu Anpassungen in der Kontraindikationsliste kommen.

Absolute Kontraindikationen

  • akute Erkrankungen und entzündliche Prozesse
  • Thrombose
  • frische Wunden sowie Operationen, die weniger als 6-8 Wochen her sind Implantate, die jünger als 6 Monate sind
  • Stents, die jünger als 6 Monate sind
  • höhergradige Osteoporose mit Frakturen
  • unbehandelter Bluthochdruck
  • schwere Diabetes mit Mikroangiopathien / Gangräne / diabetischer Fuß Herz- oder Hirnschrittmacher
  • Schwangerschaft
  • Chemo- o.ä. Krebstherapie

Relative Kontraindikationen

Unter „Relative Kontraindikationen" fallen die Beschwerde- oder Krankheitsbilder, die unter bestimmten Bedingungen/Voraussetzunger ein angepasstes Power Plate Anwendungen zulassen.
Hierunter fallen eine dem Beschwerdebild adäquate Übungsauswahl und richtig dosierte Belastungsparameter, eine entsprechend vorhandene berufliche Kompetenz des Trainers/Therapeuten sowie bestimmte persönliche Voraussetzungen des Kunden/Patienten.
Im Einzelfall muß in Abhängigkeit der jeweiligen „Relativen Kontraindikation" eine Nutzen-Risiko-Abschätzung vorgenommen werden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand fallen folgende Beschwerdebilder für die Benutzung der Power Plate unter die „Relativen Kontraindikationen":
  • nicht- akute Rückenbeschwerden
  • Stents bzw. Bypässe, die älter als 6 Monate sind
  • Implantate (Prothesen), die älter als 6 Monate sind
  • Gallen- und Nierensteine
  • kardiovaskuläre Erkrankungen
  • Arthrose
  • Epilepsie
  • Dreh-, Lagerungsschwindel, Bewegungskinestosen Tumore
  • Spirale
  • Kinder, die noch nicht Ihre Pubertät abgeschlossen haben
Bevor Sie mit dem Power Plate® Programm beginnen, lassen Sie sich von einem Arzt gründlich untersuchen. Wenn Sie sich während der Power Plate® Übungen unwohl oder unsicher fühlen, unterbrechen Sie das Training und wenden sich an Ihren Personal-Trainer.
Bei Vorliegen einer oder mehrerer relativer Kontraindikationen kann das Power Plate® Training bei einer med. Indikation nach Absprache mit dem Arzt durchgeführt werden.

Aktualisiert (Samstag, den 02. Januar 2010 um 10:23 Uhr)

 
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